Verlässlich modernisieren in unsicheren Zeiten
Bausparverträge bieten sichere Zinsen für künftige Modernisierungen – etwa den überfälligen Heizungstausch, eine Solaranlage oder die Komplettsanierung. Stiftung Warentest hat mehr als 220 Tarifvarianten aller 13 deutschen Bausparkassen geprüft. Sechs Modellprojekte zeigen, welche Tarife sich am besten für kleine oder größere Modernisierungen eignen.
In vier Jahren die Heizung tauschen oder in 14 Jahren das Eigenheim seniorengerecht umbauen: Viele Modernisierungsmaßnahmen lassen sich mit Vorlauf planen. Ein Bausparvertrag hilft, dafür frühzeitig die Weichen zu stellen: „Bausparverträge punkten mit einer festen Struktur“, sagt Robin Knies, Experte für Bausparen bei der Stiftung Warentest. „Schon beim Abschluss ist klar, wie hoch der Zinssatz für das spätere Darlehen ist und wie hoch die monatliche Tilgungsrate ausfällt. So lassen sich anstehende Modernisierungsvorhaben verlässlich planen.“
Den persönlichen Testsieger finden
Welcher Tarif ist der beste? Der Test beantwortet die Frage anhand von sechs Modellprojekten – vom „kleineren Projekt“ wie dem Heizungstausch (25 000 Euro in vier Jahren) bis zur Komplettsanierung des Eigenheims (150 000 Euro in 14 Jahren). Das Ergebnis: „Kein einzelner Tarif und keine Bausparkasse liegt bei allen Modellfällen an der Spitze. Je nach Größe des Projekts und dem gewünschten Auszahlungszeitpunkt sind unterschiedliche Tarife geeignet“, sagt Robin Knies.
Zentrale Kriterien: Darlehenszins, Tilgungsraten und Abschlussgebühr
Wichtig: Der Vertrag lohnt sich nur, wenn Sparerinnen und Sparer das spätere Darlehen auch in Anspruch nehmen. Der günstige Kredit macht das Gesamtpaket erst attraktiv. Für „Alleinsparer“ wäre ansonsten ein Sparplan bei einer Bank die bessere Wahl. Zudem lohnt es sich, bei der Tarifwahl nicht nur auf den Darlehenszins zu achten. Denn ein niedriger Darlehenszins heißt nicht automatisch, dass der Vertrag insgesamt günstig ist. Haken können dann etwa ein hohes Mindestguthaben oder hohe Tilgungsraten sein. Auch die Abschlussgebühr darf in der Gesamtbetrachtung nicht fehlen – bei Top-Tarifen liegt sie vergleichsweise niedrig bei etwa 1 Prozent der Bausparsumme. „Die meisten Tarife lassen sich nicht anhand einzelner Konditionen vergleichen, sondern besser anhand konkreter Ziele, wie sie die verschiedenen Modellfälle abbilden“, sagt Robin Knies.
So funktioniert ein Bausparvertrag
Bausparverträge bestehen aus drei Phasen: Sparphase, Zuteilung und Tilgungsphase. In der Sparphase zahlen Sparer auf ihr Guthaben ein. Dadurch wächst die Bewertungszahl, die wichtig für die Berechnung des Auszahlungstermins ist. Sind die Voraussetzungen erfüllt, können sie die vereinbarte Bausparsumme (Guthaben plus Darlehen) abrufen und das Projekt umsetzen. In der Tilgungsphase zahlen sie das Darlehen zurück, vergleichbar mit einem normalen Bankkredit. Weitere Infos zum Bausparvertrag finden sich online unter test.de/bausparen-glossar.
Welche Tarife bei unterschiedlich großen Vorhaben überzeugen und welche Bausparkasse es in allen Modellfällen unter die Top 5 schafft, steht in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest Finanzen. Alle Testergebnisse im Detail und die besten Tarife für mehr als 80 Modellfälle sind auch online abrufbar unter www.test.de/bausparvertrag.
Passende Förderprogramme für Ihre vier Wände
Vom Keller bis zum Dach – Staat und Gemeinde fördern Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen rund um Ihr Zuhause. Bei der Vielzahl an Programmen kann man schnell den Überblick verlieren. Mit unserem Online-Fördermittelservice finden Sie alle Förderprogramme, die für Ihr Vorhaben in Frage kommen. Und das deutschlandweit. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!
Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG)
Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Sie Unterstützung bei der Sanierung von Gebäuden, die dauerhaft Energiekosten einsparen und damit das Klima schützen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude kurz BEG fasst frühere Förderprogramme zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich zusammen und unterstützt unter anderem den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, Maßnahmen an der Gebäudehülle und den Einsatz optimierter Anlagentechnik.
Voraussetzung der Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist:
- Ihr Wohngebäude steht in Deutschland
- Der Bauantrag liegt bei einer Einzelmaßnahme mind. 5 Jahre, mit einem iSFP mindestens 10 Jahre zurück
- Das Gebäude dient überwiegend zu Wohnzwecken
Zentrale Neustadt
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67434 Neustadt
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Niederlassung Alsheim
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Niederlassung Frankenthal
| Montag - Freitag | 7:00 Uhr - 17:00 Uhr |
| Samstag | 7:30 Uhr - 12:00 Uhr |
Niederlassung Grünstadt
| Montag - Freitag | 7:00 Uhr - 17:30 Uhr |
| Samstag | 7:30 Uhr - 12:00 Uhr |
Niederlassung
Waghäusel/Wiesental
| Montag - Freitag | 7:00 Uhr - 17:00 Uhr |
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